Die CDU verspricht uns einen Brotkrümel vom Herrentisch, aber wählen werden wir trotzdem die AfD!

Kategorie: Aktuell Veröffentlicht: Sonntag, 06. August 2017 Drucken E-Mail

Wahlprogramm der CDU aufs Korn nehmen

(von Heinrich Daub – dem deutsch-russischen Historiker, Publizist und Redakteur der Ost-West-Panorama. Übersetzt von V. Laub)

Liebe Landsleute! Mit heller Freude verbreiten die CDU-Mitglieder im Netz die Nachricht, dass die Partei der Christlichen Demokraten an uns – deutsche Aussiedler – gedacht und in ihr Wahlprogramm einen Punkt aufgenommen hat, der „Diskriminierung unserer Volksgruppe in Sache Rente“ ein Ende zu bereiten plant.

Ich nehme an, dass mit großer Wahrscheinlichkeit ausgerechnet diese Partei, angeführt von immer noch derselben Angela Merkel, nach den Wahlen im September dieses Jahres erneut unseren Staat regieren wird. Also, werden wir sehen, wie sie dieses Versprechen einlöst. Aber bis dahin biete ich meine Kolumne zum Lesen, mit der ich auf die Freude unserer Landsleute, der christlichen Demokraten, reagiert habe.

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Das, was uns die CDU verspricht wirkt letztendlich wie ein Krümel vom Herrentisch. Gut, sie soll es tun, doch unsere Stimmen bekommt trotzdem die Alternative für Deutschland. Wieso? Weil wir das ganze Stück Brot haben wollen.

Auf der Seite 43 des Wahlprogramms der CDU kann man tatsächlich Folgendes lesen: "Nachteile deutscher Spätaussiedler in der Rentenversicherung, die sich durch Änderungen des Rentenrechts ergeben haben, werden wir beseitigen", was sich aber in Russischem sinngemäß wie folgt interpretieren lässt: „Wir beseitigen die Diskriminierung der deutschen Spätaussiedlern in Sache Rente, die durch die Änderung des Fremdrentengesetzes entstanden ist“.

Schön, dass die christlichen Demokraten wenigstens den Mut hatten, mit dem richtigen Wort „Diskriminierung“ die Kürzungen der Spätaussiedlerrenten zu bezeichnen – der Diskriminierung, an der sie selbst aktiv mitgeschraubt hatten. Doch entsteht in diesem Zusammenhang eine berechtigte Frage: War es ihnen damals, als sie dieses Gesetz geschaffen haben, wirklich nicht klar, dass es sich um eine Diskriminierung handelt? Die Frage der Gerechtigkeit und Gleichheit ist doch eine der wichtigsten Fragen der gesamten Palette von europäischen Werten, über die unsere Demokraten aller Couleur gerne polemisieren. Und in unserem diskriminierenden Fall WAR das ein expliziter Verstoß gegen das Prinzip der Gerechtigkeit und Gleichheit. Denn die Rentenversorgung in Deutschland fußt auf Generationenvertrag – junge arbeitende Menschen schaffen die Rente für alte Leute.

Und weil unsere junge arbeitende Menschen zu unseren Rentnern eine größere Relation darstellen, als hiesige arbeitende Jugend zu ihren Rentnern, so kann man berechtigterweise behaupten, dass unsere Demokraten Mitte 90-er Jahre ganz bewusst ein Gesetz verabschiedet haben, bei dem unsere junge Generation – also unsere Kinder – für eine gute und volle Rente hiesiger Rentner gesorgt haben (viele von denen kinderlos), nicht aber für die Renten ihrer eigenen Eltern und Großeltern. Mit anderen Worten – unsere Volksgruppe bekam aus dem Rentenfond in all diesen Jahren (nach Angaben von Dr. Daniel Rosch) halb so wenig, als sie darin einbezahlt hat. Und selbst wenn diese diskriminierende Situation beseitigt wäre, hätte sie immer noch mehr eingezahlt, als daraus bekommen. Weil unsere Jugend in Zahlenrelation ein besseres Verhältnis zu ihren Eltern und Großeltern darstellt, als es bei den einheimischen Deutschen der Fall ist.

Unsere junge arbeitende Generation (zusammen mit der hier in Deutschland geborenen und aufgewachsenen Jugend der einheimischen Deutschen) leistet nicht nur ihren Beitrag in die Rentenkasse unserer Gesellschaft, sondern füttert auch noch ein Heer von Ausländern durch, die noch nie hier gearbeitet haben, und finanziert damit das aberwitzigste Experiment der Vorsitzenden der christlichen Partei – Angela Merkel.

Natürlich gibt es Stimmen, die sagen, dass der Staat auch große Summen in uns investiert hat – für die Aufnahme und für die Integration unserer Leute. Doch bin ich überzeugt, dass diese Investitionen sich schon längst mit den Steuern unserer Russlanddeutschen ausbezahlt haben.

Keine der etablierten Parteien, auch nicht die christliche Partei, hat es bislang für nötig gehalten uns zu erklären, warum wir für andere Bevölkerungsgruppen einen solchen Tribut zahlen müssen? Und nichts Anderes als Tribut ist diese Abgabe zu bezeichnen, wenn man schon die Dinge beim Namen nennen möchte. Gott sei Dank, dass die Christdemokraten jetzt in ihrem Wahlprogramm eine richtige Formulierung für ihr Vorhaben gefunden haben – „Beseitigung der Diskriminierung“, die sie ja auch selbst einst eingeführt hatten. Aber wenn ein Versprechen kurz vor der Wahl gemacht wird, bedeutet doch dies, dass damit um Stimmen geworben wird – in diesem Fall um unsere Stimmen. Und deswegen sollte jeder von uns sich wirklich fragen, reicht dieses Versprechen der CDU, die Diskriminierung in der Rentensache zu beseitigen, um diese Partei im September bei den kommenden Wahlen massiv zu unterstützen?

Mich persönlich quält aber eine andere Frage:

Warum haben Sie, sehr geehrte Herren christliche Demokraten, damals, als wir Euch (aus „Dankbarkeit“, die wir uns selbst erdacht haben) bedingungslos unterstützt hatten, Gesetze im Bundestag verabschiedet, die uns Rußlanddeutsche diskriminieren sollten? Ich möchte Sie auch daran erinnern, dass Sie in derselben Zeit zusätzlich noch allerlei Hürden meinen Landsleuten auf dem Weg in ihre historische Heimat gelegt haben. Sie hatten damals eine Menge Hindernisse aufgebaut, die Familienzusammenführungen für tausende meiner Landsleute erheblich erschwert haben. Viele von ihnen warteten 5 bis 7 Jahre auf die Bescheide der deutschen Einwanderungsbehörde, und nicht wenige dabei bekamen Absagen. Und das haben Sie „Kriegsfolgenbereinigungs-Gesetz“ genannt. Kein Mensch – kein Problem, so haben Sie in vielen Fällen die Folgen des Krieges bereinigt.

Und getan haben Sie dies übrigens gleichzeitig mit ihren schmeichelnden Beteuerungen, dass Sie auf unserer Seite stehen, dass Sie angeblich alles unternehmen werdet, um Diskriminierung der Rußlanddeutschen zu beseitigen. Sie sangen mit uns die Deutschlandhymne und stellten sich als Patrioten dar und redeten davon, dass wir ein einiges Volk sind, und verwendeten Worte wie „Vaterland“, „Heimat“ und „Volk“. Das letzte Wort aber ignorieren Sie sorgfältig und versuchen es heute sogar als kriminell einzustufen.

Wir haben ein gutes Gedächtnis, und eine gute Erinnerung! Wir sehen heute all Ihre Tricks und verstehen, dass es einfach Heuchelei war! Einfach eine geschickte Täuschung! Und ein solches Verhalten ist noch widerlicher, als eine offensichtlich antideutsche Politik der linken Parteien.

Sie haben damals alles unternommen, um die Rückkehr der ethnischen Deutschen aus Osteuropa und der ehemaligen UdSSR nach Deutschland – ihre historische Heimat übrigens – zu stoppen!!!  Und das war auch eine Diskriminierung, die von Ihnen ausging, da das Recht auf unsere Rückkehr nach Deutschland im Grundgesetz verankert ist. Mit anderen Worten – Sie haben ganz bewusst gegen dieses Recht verstoßen, Hauptsache der Zustrom der Russlanddeutschen ins Land wird gestoppt.

Diese Diskriminierung kränkte und beleidigte uns, aber die Kränkung wurde noch stärker, als wir sahen, wie ihr, christliche Demokraten mit Angela Merkel an der Spitze, Hunderttausende illegaler Einwanderer aus Asien und Afrika die Grenzen geöffnet habt, ohne ihre Papiere zu prüfen und in voller Ignoranz der Tatsache, dass ihre Kultur und Religion dermaßen anders ist als die der Deutschen, dass es in Zukunft unweigerlich zu gefährlichen Konflikten in der Gesellschaft führen wird, zum Leiden des eigenen Volkes. Und das ist bereits jetzt schon der Fall.

Ihre Journalisten schreiben, dass wir deswegen „die Flüchtlinge beneiden“. Das ist eine falsche Behauptung: wir haben keinen Neid gegenüber den Flüchtlingen, wir haben Wut gegenüber Ihre Politik! Und wir haben berechtigte Sorgen über unser Land und die Zukunft unserer Kinder!

Sie diskriminieren uns – uns Deutsche aus Russland – bei der Aufnahme in der Bundesrepublik Deutschland, und das bereits über 20 Jahre lang, nehmen aber sehr gastfreundlich Nichtdeutsche auf. Gott sei Dank, haben wir Ihr Spiel endlich durchblickt und deswegen werden die Brotkrümel (vom Herrentisch), die ihr uns vor den Wahlen hinwerft, wohl kaum unsere Stimmung dahin lenken, Ihre Partei wieder massenhaft zu unterstützen. Heute wollen wir uns mit Brotkrümel nicht mehr zufrieden geben, heute wollen wir gemeinsam mit dem gesamten Deutschen Volk das ganze Laib Brot – mit anderen Worten, wir denken heute an ganz Deutschland!

In deutschem Volksmund heißt es: „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht. Wer einmal betrügt, der betrügt immer“.

Versuchen wir uns eine ehrliche Antwort auf eine folgende Frage zu geben: „Warum beginnen die christliche Demokraten, die wir einst unterstützt hatten, und die uns in unseren Rechten beraubt hatten, heute plötzlich uns etwas zu versprechen?“ Die Antwort ist simpel: „Die massenhafte Unterstützung der christlichen Union durch Rußlanddeutsche hat aufgehört, die deutschen Übersiedler beendeten diese fatale Tradition und begannen in großer Zahl eine neue Partei zu wählen – die Alternative für Deutschland. Und nun sehen die Christdemokraten sich plötzlich gezwungen, um die Stimmen der deutschen Übersiedler, und wir reden von der größten Gruppe ihrer Art – den Russlanddeutschen – zu kämpfen. Heute müssen sie ihnen etwas anbieten, versprechen, um sie bei der Stange zu halten.

Nebenbei möchte ich auf eine Nuance aufmerksam machen – sei diese in Zukunft eine Schule für uns. Wenn wir pauschal nur für eine Partei unsere Stimmen abgeben, werden wir für Niemanden interessant sein, auch nicht der von uns gewählten Partei, da sie ohnehin davon ausgeht, dass wir ihr „Stimmvieh“ sind. Doch sobald wir anfangen verschiedene Parteien zu wählen, werden wir plötzlich interessant für alle sein, und dann fangen sie alle an, um uns zu buhlen und verschiedene Versprechungen zu machen.

Deswegen ist es für uns Russlanddeutsche sehr wichtig – aktiv an allen Wahlen teil zu nehmen!

Wir, russlanddeutsche Aussiedler, haben heute das Recht den Christdemokraten folgendes zu sagen: „In Ihrer Überheblichkeit dachten Sie, dass wir dumm sind und nichts verstehen. Das ist Ihr Irrtum. Es mag sein, dass wir ein holpriges Deutsch sprechen, aber mit unserem Grips ist alles in Ordnung – er ist nicht schlechter als Ihrer, und was unsere Interessen und Interessen des gesamten deutschen Volkes betrifft, versichern wir Ihnen – diese kennen und verstehen wir auch gut“.

Wir können heute folgendes den Christdemokraten sagen:

„Jetzt könnt auch Ihr etwas Gutes für uns tun – wenigstens aus Dankbarkeit für unsere jahrelange Unterstützung. Und beweist uns damit, dass der wichtigste europäische Wert – Gerechtigkeit und Rechtegleichheit unter verschiedenen Volksgruppen – für Euch kein leeres Versprechen ist. Beweist uns, dass Ihr – wahre Demokraten seid. Und wir werden Eure Bemühungen dabei aufmerksam verfolgen.“

Und was wir Euch noch sagen könnten: „Wenn Ihr, Christdemokraten, die Diskriminierung an uns beseitigen wollt, so ist diese in Fragen der Rente jetzt absolut nicht mehr ausreichend. Ihr müsstet die gesamte Palette der uns diskriminierenden und staatlich sanktionierten Maßnahmen beseitigen – darunter in erster Linie die Aufnahme unserer in Russland verbliebenen Landsleute und die Familienzusammenführung. Und Ihr solltet eure Politik an die Hoffnungen des gesamten Deutschen Volkes, zu dem auch wir gehören, richten – mit der verbrecherischen Aufnahme der illegalen Einwanderer und allerlei Abenteuersuchenden aus der ganzen Welt endlich aufhören und nur diejenige aufnehmen, deren Recht das Grundgesetz vorsieht, also uns – die Volksdeutschen – und Menschen, die in anderen Ländern wirklich politisch verfolgt werden.

Da Ihr dies bislang nicht getan habt, betrachten wir diesen Punkt in Ihrem Wahlprogramm – nämlich das Versprechen die Rentenungerechtigkeit zu beseitigen – nur als einen billigen Trick, um unsere Stimmen zu gewinnen, ein Versuch die dumme Karpfen anzuködern.

Ich sage es mal ganz ehrlich, mein Vertrauen für die christlichen Demokraten erlitt schon lange einen Bruch (ich verließ diese Partei bereits 2007), doch mit dem Beginn einer Politik von Angela Merkel gegen das eigene Volk Anfang 2015 ist dieser Bruch endgültig vollzogen worden. Ich vertraue dieser Partei und diesen Menschen NICHT MEHR!

Denn wenn man über die Zuverlässigkeit der Wahlversprechen der CDU und ihrer Anführerin Angela Merkel reden sollte, so genügt doch einfach meine Landsleute daran zu erinnern, was sie bereits 2010 geäußert hat. Ich zitiere: „Man kann sich nicht darauf verlassen, dass das, was vor den Wahlen gesagt wird, auch wirklich nach den Wahlen gilt...“:https://www.youtube.com/watch?v=vJUlAEXm6O8

In demselben Jahr 2010 teilte uns dieselbe Frau Merkel mit, dass das Projekt „Multi-Kulti“ GESCHEITERT sei.

Viele atmeten damals mit Erleichterung auf – endlich kam bei der führenden Person unseres Landes die simple Erkenntnis an, dass man parallele Kulturwelten in einem Land nicht errichten darf! Diese Welten sind nicht nur parallel, sondern stehen oft auch feindlich gegen einander! Ein guter und verständlicher Vater (Mutter) einer Nation tut so was nicht! Doch es vergingen nur fünf Jahre, und sie begann Dinge zu tun, für die sie eigentlich strafrechtlich gesehen zur Verantwortung gezogen werden müsste.

Angela Merkel begann in den letzten Jahren buchstäblich fieberhaft eine Multi-Kulti-Gesellschaft zu errichten, in dem sie die Grenzen für Hunderttausende Menschen verschiedener Nationalitäten aus Asien und Afrika geöffnet hat. Und damit setzte sie nicht nur die eigene Bevölkerung einer Gefahr aus, sondern auch die Menschen in ganz Europa. Und nur der Widerstand der Völker Europas gegen diese Politik, Widerstand der Bürger Deutschlands, viele Protestschreiben, Kundgebungen und PEGIDA-Demonstrationen und die gerade ins Leben gerufene neue Partei Alternative für Deutschland zwangen die CDU-Vorsitzende taktisch gesehen ein paar Schritte zurück zu gehen und die Rhetorik zu ändern.

Doch möge dies niemanden täuschen: obwohl die Grenzen jetzt angeblich zu sind, und wir keine Ströme von Asiaten und Afrikanern auf den Autobahnen unseres Landes mehr sehen, kommen sie weiter zu uns – 13 Tausend monatlich, 156 Tausend folglich im Jahr! Und nach der Wahl, wie dies die Experten voraussagen, wird die Familienzusammenführung dieser illegal in unserem Lande aufgenommenen Menschen beginnen. Schon heute haben sich viele Städte Deutschlands so verändert, dass man sie kaum noch erkennt. Was erwartet uns dann – der Babylon-Turm?

Wer sollte Angela Merkel verhindern, die Vorsitzende einer wirbellosen Partei, die nur fähig ist, den Reden der Kanzlerin bis zu 10 Minuten lang stehend zu applaudieren? Man erinnert sich dabei zwangsläufig an die stalinistische UdSSR. Wer kann uns versichern, dass sie uns nach der Wahl ebenfalls nicht sagen wird: „Meine lieben Russlanddeutschen, seien Sie nicht naiv. Man darf nicht damit rechnen, dass all das, worüber vor den Wahlen gesprochen wurde, nach den Wahlen auch tatsächlich stattfindet“? Oder wer würde sie daran hindern sich eine Ausrede ausdenken und sagen, dass es ihr furchtbar Leid tut, doch ihr Koalitionspartner sei gegen eine solche Entscheidung? Damit würde sie ihre Hände in Unschuld waschen. Quasi, wir hätten es ja gern getan, konnten aber nicht. Und wenn nach diesen vier Jahren ihrer Kanzlerschaft ein neuer CDU-Mann ans Ruder kommt und anfängt, uns mit neuen Versprechungen zu füttern, was dann? Wollen wir wieder anbeißen?

Und gerade auf diese Frage kann ich, leider Gottes, kein 100%-es „NEIN“ sagen, da ein großer Teil unserer Landsleute immer noch träge ist und nicht selbständig denken möchte. Sie wollen nicht mal richtig gegen das Unrecht protestieren, das ihnen angetan wurde. Und solche Landsleute geben auch bei den kommenden Wahlen, „aus Dankbarkeit“ sozusagen, ihre Stimmen der CDU und ihrer großen Verführerin Angela Merkel. Sodass die CDU gute Gründe haben wird, die Renten der Rußlanddeutschen um mickrige 5% zu erhöhen, um das Vertrauen dieser Menschen nicht ganz zu ruinieren.

Möge auch weiter ein Teil unserer Landsleute ihre Stimmen aus Dankbarkeit für „was auch immer“ der CDU schenken. Aber heute werden bei Weitem nicht alle Russlanddeutsche dies tun – kein Interesse mehr für den CDU-Köder.

Heute sind viele aus dem Schlaf aufgewacht und fingen an selbständig zu denken und haben begriffen in welch eine gefährliche Situation diese Partei unser Land geführt hat. Und sie haben mit Erschrecken sich vorgestellt, wohin es noch führen kann, wenn diese Partei an der Macht bleibt.

Es sind junge Leute, die man mit dem mageren Wurm der Rentenversprechungen auf dem Haken der CDU, nicht zu ködern gelingt. Es sind Menschen, die verstanden haben, dass viel wichtiger als die Paar Euros für die Rente die Zukunft ihrer Kindern und Kindeskindern ist – die Zukunft Deutschlands. Und das sind Leute, die entschieden in die Partei Alternative für Deutschland eingetreten sind. Sie gestalten deren Politik mit und wurden als Kandidaten in den Bundestag nominiert (was in der Vergangenheit noch bei keiner Partei, auch nicht bei der CDU, der Fall war). Und das sind auch viele Parteilose, die schon bei den vergangenen Landtagswahlen die AfD aktiv unterstützt haben. In manchen Gebieten, in denen viele Russlanddeutsche wohnen, sammelte die AfD bis zu 40% der Stimmen.

All diese Leute wissen bereits wofür sie ihre Stimmen geben und warum sie so wählen. Und die kann man nicht mehr vom Weg abbringen und mit leeren Versprechungen, mit einem Brotkrümel vom Herrentisch ködern. Deswegen gilt nach wie vor der Aufruf: Am 24. September – alle zu den Wahlurnen.

Wir stimmen für die „Alternative für Deutschland“!!!

Heinrich Daub

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