Unruhen in Frankreich und Schweden

Kategorie: Aktuell Veröffentlicht: Freitag, 24. Februar 2017 Drucken E-Mail

(ub) Über eine Woche nach Beginn der jüngsten Ausschreitungen in Frankreich am 10. Februar berichten die „Qualitätsmedien“ in der BRD und Österreich hiervon nur zögerlich und mangelhaft. Dabei handelt es sich hier um schwere, bürgerkriegsartige Unruhen in den überwiegend von Migranten bewohnten Pariser Vorstädten, die immer weiter um sich greifen.

Insgesamt sind mehr als 20 Städte und der Norden Frankreichs von den Ausschreitungen betroffen, zum Beispiel Nantes, Lille und Rouen. Es sollen bereits rund die Hälfte aller derzeit im Einsatz befindlichen französischen Soldaten – d.h. 125.000 - in den französischen Städten

Zu Sicherungs- und Kontrollaufgaben eingesetzt sein. Der Ausnahmezustand, der den Einsatz des Militärs legitimiert, wurde zuletzt im Dezember 2016 erneut verlängert – zum fünften Mal. Nachdem immer mehr Polizisten angegriffen wurden, lockerten die Behörden die Vorschriften für den Schußwaffengebrauch der Sicherheitskräfte.

Aber auch in der schwedischen Hauptstadt Stockholm gibt es schwere Ausschreitungen. Nur zwei Tage nachdem sich ein großer Teil der Systemmedien über Äußerungen Donald Trumps, in denen er auf die explosive Situation in Schweden hingewiesen hatte, lustig machten, brachen in einem Migrantenviertel in der Hauptstadt Stockholm schwere Unruhen aus.

Donald Trump hatte sich auf eine Reportage des Senders FoxNews bezogen. Darin wurde die Dokumentation des Filmemachers Ami Horowitz behandelt, der einen Zusammenhang zwischen steigender Einwanderung und erhöhter Kriminalität in Schweden herstellt.

Am Abend des 20. Februar gab es dann tatsächlich Ausschreitungen in Stockholms Migrantenviertel Rinkeby.

Die Unruhen begannen gegen 20 Uhr, als die Polizei in der Nähe einer U-Bahn-Station ieinen Verdächtigen verhaftete. Plötzlich begannen „mehrere Personen“ die Einsatzkräfte mit Steinen zu bewerfen, ein Polizist gab dabei einen Schuss ab. Wenige Stunden später wurden etwa sieben bis acht Autos in Brand gesetzt und es kam zu Plünderungen von Geschäften in der Nähe.

In Schweden, das als „Musterland gelungener Integration“ hingestellt wird, sind Unruhen dieser Art immer häufiger.

Wie epochtimes.de berichtete, hatte Anfang Februar ein schwedischer Kriminalbeamter auf „Facebook“ von der Dauerbelastung durch Migrantenkriminalität berichtet: „Kommissar Peter Springare aus Örebro hatte auf Facebook über seine Arbeit ausgepackt. Normalerweise führten solche Äußerungen zur Suspendierung, aber das sei ihm nun egal, so der Polizist, der mit 47 Dienstjahren kurz vor dem Ruhestand steht. Freitag Nacht schrieb er über die Fälle, die ihn im Lauf der Woche beim Dezernat für Schwerkriminalität beschäftigt hatten.

100 Prozent ausgelastet mit Migrantenkriminalität

Springare nannte die Verbrechensbezeichnung und die Herkunftsländer der mutmaßlichen Täter. Alle hatten Migrationshintergrund und entstammten dem muslimischen Kulturkreis. Lediglich ein Schwede war „am Rande eines Drogendeliktes“ beteiligt. Fünf Fälle waren Vergewaltigungen, außerdem gab es Körperverletzung, Erpressungen, Drohungen und einen Mordversuch in der siebtgrößten Stadt Schwedens (140.000 Einwohner). Die Ermittlungskapazitäten seien damit hundertprozentig ausgelastet – und das gehe schon seit über zehn Jahren so, schrieb der Kommissar.“

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