Wer ist das Volk?

Veröffentlicht: Sonntag, 19. November 2017 Drucken E-Mail

http://www.tagesspiegel.de/politik/weltbild-der-afd-wer-ist-das-volk/20442164.html

Im oben verlinkten "Tagesspiegel"-Artikel "Wer ist das Volk?" meldet sich ein "Historiker" Michael Wildt zu Wort. Was er im eigenen Interesse, sich nicht in Grund Boden zu blamieren, besser nicht getan hätte. Mit einem ebenso großen Eifer, das Deutsche Volk zu leugnen, wie dramatischen geistigen Hilflosigkeit, das argumentativ zu rechtfertigen, liefert er ein typisches Beispiel der Verzweiflung derer, die erkennen müssen, daß die "Einheitsfront der Deutschenhasser" mitsamt ihrer Lügenpresse nicht nur die Deutungshoheit verloren hat, sondern vom Deutschen Volk - das es nach ihr gar nicht geben soll - regelrecht verabscheut wird.

Es klingt jedenfalls nicht nach einem Hochschullehrer, sondern nach schlechtem Kabarett, wenn Wildt die "völkische Definition des Volksbegriffes" beklagt. Volk hat also nichts mit Volk zu tun!

Es ist somit nur folgerichtig innerhalb eines Wirklichkeitsbewältigungskonzepts, "daß nicht sein kann, was nicht sein darf", wenn bei einem derartigen "politisch korrekten" - man kann es auch als Selbstkastration des Denkens bezeichnen - Hohlphrasengedresche auch noch der allerdümmste Nonsens der noch nicht einmal die Begriffe "Bevölkerung" und "Volk" auseinanderhalten könnenden "Kanzlerin" als "klug" hinstellt wird, da diese sagte: "Das Volk? Das sind doch alle, die hier leben."

 Nein, das Volk, das DEUTSCHE VOLK, sind eben nicht alle, die unterdessen durch eine sich nicht an Recht und Gesetz und Asyrechtsvereinbarungen gebunden fühlende totale Überfremdungspolitik gegen den deutlichen, weit mehrheitlichen Willen des aber dazu ungefragt bleibenden Souveräns hier leben: die "Flüchtlinge", "Migranten" und "Migrationshintergründler".

Diese mögen einen (nach deren Zusammenbruch völlig bedeutungslosen) BRD-Paß haben und zur "Bevölkerung" derselben gehören, aber zum DEUTSCHEN VOLK gehören sie nicht. Für dieses Deutsche Volk und dieses Deutsche Volk allein sind - man werfe nur einmal einen Blick in dieses - das Grundgesetz und die BRD geschaffen. Eine multiethnisch zusammengewürfelte "Bevölkerung", eine "multikulturelle Gesellschaft" kommen im Grundgesetz nicht einmal dem Namen nach vor.

Wenn man genau wissen will, was die "Väter des Grundgesetz" mit dem Deutschen Volk meinten und nur meinen konnten, wenn sie vom Deutschen Volk sprachen, dann braucht man sich nur zu vergegenwärtigen, was diese "Väter des Grundgesetzes" 1948/49 als Deutsches Volk vor Augen hatten: Keine Afrikaner, keine Syrer, keine Türken, keine Asiaten - sondern nur DEUTSCHE; ethnische und damit Volksdeutsche!

Sehr aufschlußreich ist auch, daß man nach dem Rechtsstand des Grundgesetzes "Deutscher sein kann, ohne die deutsche Staatsangehörigkeit zu besitzen". Dies wurde z.B. im § 15 des Bundeswahlgesetzes formuliert: "...wer, ohne die deutsche Staatsangehörigkeit zu besitzen, Deutscher im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes ist..."!

Nun hat die Politik der Deutschland- und Volksabschaffung die für Deutschenhasser und Volksleugner vernichtende Passage am 21. März 2008 einfach aus dem Bundeswahlgesetz getilgt. Das ändert jedoch nichts am Rechtsstand des Grundgesetzes, auf dem diese Passage nur beruhen konnte und das ja nicht entsprechend geändert wurde, daß man gemäß dessen "Deutscher sein kann, ohne die deutsche Staatsangehörigkeit zu besitzen".

Wie anders aber ließe sich feststellen, ob jemand, ohne die deutsche Staatsangehörigkeit zu besitzen, Deutscher im Sinne des Grundgesetzes ist, wenn nicht durch dessen ethnische, abstammungsmäßige, also "blutsmäßige" VOLKSZUGEHÖRIGKEIT?

Wenn es nach dem, was die "Väter des Grundgesetzes" 1948/49 als Deutsches Volk vor Augen hatten und deshalb nur meinen konnten als DEUTSCHES VOLK, überhaupt noch eines Beweises bedurft hätte, daß das Grundgesetz unter dem Deutschen Volk auf keinen Fall eine ethnisch bunt zusammengewürfelte "Bevölkerung", sondern eine in staatlicher Form organisierte Gemeinschaft VOLKSDEUTSCHER versteht, dann wäre dieser die dem Rechtsstand des Grundgesetzes entsprechende Tatsache, daß man im Sinne dieses Grundgesetzes "Deutscher sein kann, ohne die deutsche Staatsangehörigkeit zu besitzen"!

Demgemäß - also gemäß des Grundgesetzes - bliebe von einem mit BRD-Paß versehenen Türken, wenn man ihm diesen abnähme (ganz abgesehen davon, daß die über keine eigene Staatsangehörigkeit verfügende BRD somit sowieso keine Staatsangehörigkeit vergeben kann, schon gar nicht an Volksfremde) oder nachdem die BRD bei ihrer wachsenden Ablehnung durch das Deutsche Volk den Weg der DDR gegangen sein wird, das übrig, was er auch mit BRD-Paß in der Tasche ist: ein Angehöriger des Türkischen Volkes - und was er auch mit BRD-Paß in der Tasche nicht ist: ein Angehöriger des Deutschen Volkes. Denn Deutscher im Sinne des Grundgesetzes zu sein, ohne die deutsche Staatsangehörigkeit zu besitzen (welche übrigens diejenige des völkerrechtlich fortbestehenden Deutschen Reiches ist, da eine eigene Staatsangehörigkeit der BRD niemals geschaffen wurde und nicht existiert!), das ist nur einem DEUTSCHEN VOLKSANGEHÖRIGEN möglich - und daraus folgt, daß der Volksbegriff insbesondere des Grundgesetzes für die BRD das ist, was Michael Wildt und anderen Volksleugnern den politisch korrekten Angstschweiß auf die Nichtdenkerstirnen treibt: ein durch und durch "völkischer", ethnischer!

Gerhard Ittner