Unsere Sprache - das ist das Wichtigste

Veröffentlicht: Donnerstag, 24. August 2017 Drucken E-Mail

Diskutieren wir über das Interview

WDR Interview Waldemar Herdt, AfD-Bundestagskandidat

https://www.youtube.com/watch?v=3JW7nPr_4C4

„Wenn die Worte nicht stimmen, dann ist das Gesagte nicht das Gemeinte. Wenn das, was gesagt wird, nicht stimmt, dann stimmen die Werke nicht. Gedeihen die Werke nicht, so verderben Sitten und Künste. Darum achte man darauf, daß die Worte stimmen. Das ist das Wichtigste von allem“.

(Konfuzius 551-479 v. Chr.)

Vor kurzem habe ich mit Interesse das Fernsehprogramm angeschaut, in dem unser Landsmann, Mitglied der AfD und Kandidat für den Bundestag Waldemar Herdt, ein Interview für eine WDR-Sendung gegeben hat. Es wird gesagt, dass er gute Chancen hat, eine große Anzahl von Stimmen zu bekommen.

Das Interview ist interessant, vielen seiner Gedanken kann ich – und ich bin sicher, auch viele unserer Landsleute – zustimmen.

Sehr gut ist, was Waldemar über das Problem des Verlustes der Identität und über das Problem der Einwanderer sagte.

Wir haben große Hoffnungen, dass er als unser Vertreter die Interessen unserer Volksgruppe – der Russlanddeutschen – mit Würde vertreten kann.

Aber in den Worten von Waldemar Herdt haben wir etwas gehört, was uns überhaupt nicht passt.

 

Als er die Russlanddeutschen vorstellte, fing er an, darüber zu sprechen, dass wir alle gute Sachen in der UdSSR besaßen, ausgezeichnete Posten hatten und nicht nach Deutschland gekommen sind, um materiellen Nutzen zu haben.

Die Tatsache, dass materielle Vorteile und Löhne nicht die Hauptgründe für die Deutschen aus Russland waren, als sie nach Deutschland gekommen sind, ist richtig. Aber man darf nicht vergessen, dass wir unsere in der UdSSR diskriminiert wurden, auch in beruflicher Hinsicht:

der Zugang zu qualitativ hochwertiger Hochschulbildung war für die Deutschen in der UdSSR sehr schwierig;

der Fortschritt der Karriere war auch sehr problematisch;

bei gleicher Arbeitsleistung oder selbst wenn ein Deutscher besser gearbeitet hat, als Vertreter anderer Nationalitäten, hat in der Regel Lob, Ehrungen und Vergünstigungen nicht der Deutsche bekommen;

über die Deutschen, die die Hölle der Konzentrationslager des GULAG (der sogenannten "Trudarmija") durchmachten, haben die Behörden geschwiegen und sich überhaupt nicht um sie gekümmert, die ehemaligen Kriegsveteranen (Russen, Ukrainer und Vertreter anderer Völker) haben im Gegenteil regelmäßig als erste Wohnungen, Privilegien und verschiedene materielle Vorteile bekommen;

am wichtigsten war aber, dass für uns die freie Bewegung im Land beschränkt war, die Deutschen konnten sich nicht einmal in allen Regionen des Landes anmelden;

sehr begrenzt war für die Deutschen die Möglichkeit, das Land zu verlassen, nicht nur, um für immer auszureisen, sondern auch als Tourist.

Wir erinnern uns gut an diese Politik, deshalb bitten wir unsere Vertreter, darunter auch Waldemar Herdt, nicht rückwirkend die sowjetische Politik gegenüber unserem Volk zu beschönigen.

Der interviewende Journalist begann mit den ersten Worten, die Alternative für Deutschland mit der Nationalsozialistischen Partei zu identifizieren und über die Verbrechen des Dritten Reiches während des Zweiten Weltkrieges zu sprechen.

Was kann man dazu sagen?

Als erstes: wir, die Russlanddeutschen, lebten damals nicht in Deutschland. Nicht das Hitlerregime, sondern das stalinistische, kommunistische Regime hat die Russlanddeutschen ihrer angestammten Heimat beraubt und sie in den asiatischen Teil der UdSSR deportiert, sie dann in der Kriegszeit dem Volksmord unterworfen und in den Nachkriegsjahrzehnten diskriminiert.

Wir lebten in einem anderen Land, wir hatten dort sehr viele Probleme.

Die Tragödie unseres Volkes fand nicht im Dritten Reich statt, sondern in der UdSSR – in einem Staat, in dem seit 73 Jahren die kriminelle Politik vom linken kommunistischen Regime geführt wurde.

Gerade darüber haben wir das moralische Recht, unseren deutschen Mitbürgern zu erzählen und sind sogar verpflichtet, sie vor der Gefahr der Verliebtheit in linke Ideen und Parteien zu warnen.

Wir haben keine Nationalsozialisten und im Allgemeinen keine Rechten in der UdSSR gesehen – das ist nicht unsere Geschichte.

Warum muß man dem linkem Journalisten die Möglichkeit geben, uns in die Richtung zu führen, die für ihn ideologische Vorteile bringt?

Waldemar Herdt fing an, ja zu ihm zu sagen und sagte: "Die Nazi-Zeit war schrecklich, kriminell" usw.

Muss das ein Vertreter der Russlanddeutschen machen?

Immerhin, sieht es so aus, als ob Herdt versucht, sich an die Linken anzubidern – bis einschließlich die Antifa.

Es ist unangenehm, das zu sehen.

Könnte er nicht einfach von diesem Thema abweichen und sich auf die heutigen Fragen konzentrieren? Es würde reichen zu sagen: "Ich bin kein Experte für die Geschichte und ich kann kaum etwas anderes dazu sagen, als das, was die historische Wissenschaft darüber sagt"?

Weiter sagte Waldemar Herdt, Deutschland sei ein Einreiseland und hat dabei die linksliberalen Thesen über die Nützlichkeit der Einwanderung für die Wirtschaft wiederholt.

Aber das ist doch Quatsch! Deutschland ist kein Land der Einwanderer, es war immer ein Land, in dem seine Stammbevölkerung, die Deutschen, gewohnt haben, historisch ist dieses Land, als Land des deutschen Volkes entstanden und nicht als Land der Einwanderer wie die USA, Kanada, Australien oder Neuseeland!

Der Mythos über die Nützlichkeit der Einwanderer für die Wirtschaft wurde schon mehrmals von konservativen und patriotischen Publizisten entlarvt!

Deutschland ist ein erfolgreiches Land geworden, eines der führenden Länder der Welt, als ein mononationales Land, als eine Deutsche Nation! Und heute gibt es entwickelte Länder, die praktisch keine Einwanderer in ihr Land lassen und aus diesem Grund nicht aufgehört haben erfolgreich zu sein. Im Gegenteil, sie haben weniger soziale Probleme und Widersprüche im Land! Dies ist zum Beispiel Japan, ein Land mit einer der stärksten Volkswirtschaften der Welt.

Schauen sie genau auf seine Geschichte. Vor dem Zweiten Weltkrieg hatte Japan die gleiche Einwohnerzahl wie Deutschland im Dritten Reich, es wurde in diesem Krieg genauso besiegt und zerstört. Heute leben in Japan fast 127 Millionen Japaner (und nicht die Vertreter aller Völker der Welt), während in Deutschland die einheimische Bevölkerung, die Deutschen, kaum noch 70 Millionen Menschen zählen!

Es ist ein Skandal!

Daraus resultiert auch die Einschätzung der Politik der deutschen Regierungen, die nach dem Krieg herrschten: sie ist katastrophal. Immerhin ist das Hauptkriterium für die Beurteilung der Politik eines Regierungssystems, jedes politischen Systems, gerade die Entwicklung der Bevölkerung des Landes. Denn die Hauptaufgabe jeder Regierung ist es, die einheimische Bevölkerung zu bewahren und für sie Bedingungen zu schaffen, natürlich zu wachsen.

Der Zwischenruf des Journalisten „... warum treten Sie in eine Partei ein, die antisemitisch ist, viele Deutschen aus Russland haben doch jüdische Wurzeln (!!!)“ ist ein offener und unheiliger Blödsinn, eine Manifestation der absoluten Unkenntnis des Journalisten über Themen, zu denen er einem Interview versucht, Stellung zu nehmen. Man sollte ihn darauf hinweisen, dass erstens die AfD nicht irgendeine antisemitische Partei ist, dass es unter den Mitgliedern auch Juden gibt (in jedem Fall aus Russland-Red.), und zweitens auf die Tatsache hinweisen, dass sich herausstellt, dass ein Journalist nicht weiß, wer die Russlanddeutsche sind, dass sie Nachkommen von Christen – den Deutschen Kolonisten sind, aber Waldemar Herdt hat es irgendwie verpasst ihm das richtig zu erklären.

Wenn wir über die Worte dieses Journalisten sogar lachen könnten, so hat doch die Reaktion auf sie (oder besser gesagt – die fehlende Reaktion) uns zur Verwirrung gebracht.

Als der Reporter begann, über Nationalismus und Patriotismus zu sprechen, war die Reaktion von Waldemar Herdt etwa so: „Ich bin kein Nationalist, ich bin ein Patriot“ (?).

Das ist eine arglistige Idee, die die Menschen gegen jeden Nationalismus einstimmt. Diese Idee wird von der "Linken" benötigt, um es leichter zu haben, unser Bewusstsein zu manipulieren.

Das Wort Patriotismus ist absolut klar und eindeutig – es ist eine Liebe für sein Volk und für seine Heimat und der Wunsch, ihre Interessen zu schützen.

Eine andere Definitionen finden Sie nicht. Das heißt, Patriotismus ist dasselbe wie Nationalismus, jedenfalls schließt er dies in sich ein (Liebe zum eigenen Volk, zur eigenen Nation)!

Nun, man kann noch betonen, daß Patriotismus positiver Nationalismus ist und man kann ihn dem Chauvinismus, der Fremdenfeindlichkeit gegenüberstellen, also dem Hass gegen andere Nationen, was wirklich schlecht und inakzeptabel ist. Aber man kann den Patriotismus und den Nationalismus nicht generell gegenüberstellen, ohne zu kommentieren und zu differenzieren!

Schließlich könnte man auch Patriot sein in einem, Land, das zur Hälfte von Asiaten und Afrikanern bevölkert ist, die mit ihrer höheren Geburtsrate dein Volk ersetzen. Gerade zu solcher Strategie streben die linke Politiker: sie wollen uns zwingen, eine Heimat zu lieben, bewohnt und voll gefüllt von Fremden, Ausländern aus der ganzen Welt. Ein Patriot von "Multikulti" zu sein, ist Quatsch!

Die Linken verdünnen die zunächst klare und einfache Vorstellung von Patriotismus und machen es unpersönlich und wie Gummi: du sollst alle Menschen lieben, die wir hier ins Land reinbringen und du hast nichts zu sagen.

Und wenn Waldemar Herdt in dieser Angelegenheit dieser "Logik" und den von linken Journalisten vorgelegten Konzepten nicht widerspricht, und versucht, sich irgendwie an sie anzubiedern, zu signalisieren: "Ja, ich bin irgendwie auch so wie Sie", dann stellt sich die Frage an ihn persönlich: aber was, lieber Landsmann, willst du dann wirklich verteidigen, wenn du z.B Abgeordneter des Bundestags bist? Das deutsche Volk, ein christliches und europäisches Deutschland oder das linke Projekt Multikulti?

Einige glauben aus irgendeinem Grunde, dass Nationalismus unbedingt Hass gegenüber Fremden bedeutet. Beim Anschauen des Interviews verlässt einen nicht das Gefühl, dass Waldemar Herdt die Begriffe "Nation", "Nationalismus", fürchtet. Das ist falsch, diess ist ein Fehler, es ist die unnachgiebige Absicht der „Linken“, ihr verzerrtes Konzept des Nationalismus zu verhängen, um aus ihm einen Schrecken für ihren ideologischen Kampf mit dem Gegner zu machen, und hier sieht man deutlich eine Lücke in Waldemars Wissen, die er dringend überwinden sollte, was wir ihm auch wünschen.

Nationalismus bedeutet, ein Anhänger des eigenen, angestammten, nationalen Volkes, Vertreter der eigenen Nation zu sein, was die AfD in ihrem Programm behauptet. Ist das schändlich oder verwerflich?

Sollte das unbedingt anderen Nationen schaden?

Hier sollte Waldemar Herdt, als Vertreter der Partei, nicht innerlich Angst haben und nach außen versuchen sich von etwas zu distanzieren, aber es würde genügen, den Reporter daran zu erinnern, dass er ein Mitglied der Partei ist, in deren Programm – im Präambel die Worte stehen: "Wir sind offen gegenüber der Welt, wollen aber Deutsche bleiben".

Und dem Christ Waldemar Herdt, der angibt das zu verteidigen, was auch die AfD verteidigen will, ist gut daran zu erinnern, wie der große deutsche Martin Luther es getan hat: Hier stehe ich und ich kann nicht anders. Amen."

Weil nur solche Leute, die einen starken Kern und klare Ideen haben, das Potenzial haben, andere Menschen mitzureißen und zu führen, nur auf solche Menschen kommen andere Menschen zu, und nur solche Menschen werden von ihnen unterstützt.

So arg die Bedeutung von Wörtern zu verzerren, ist sehr gefährlich. Wenn wir das Wort "Nation" vom Alltagsgebrauch ausschließen, werden wir verlieren, was dahinter steckt – das heißt, die Nation selbst, das eigene Volk.

Sie müssen auch keine Angst vor dem Wort "rechts" haben. Es reflektiert schon richtig das Wesen der patriotischen und konservativen Ideen: Sie sind RECHTS, weil das RICHTIGE aussagen, weil sie sich an der Wahrheit des Lebens orientieren, und nicht an den utopischen "linken" Ideen!

Und deshalb haben die "Rechten" Recht, und die "Linken" haben nicht Recht! Wenn die "Rechten" anfangen werden, den "Linken" das Recht auf die Auslegung von Begriffen, und Interpretationsbegriffen zu überlassen, dann werden sie niemals irgendwelche Veränderungen in der Gesellschaft erzielen, sie müssen nicht zulassen von anderen geführt zu werden, sondern andere führen!

Solche "Rechten" (und solche Christen) kann man nur an die Worte aus der Bibel erinnern: „Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr; es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten.

Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf dem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.

Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen. (Matthäus 5,13–16)

Viele Worte, Begriffe in den letzten Jahren sind schrecklich verzerrt worden.

Warum entfernt sich Herdt, der erklärt, dass er die deutsche Identität verteidigt, von dem Begriff "Rechte", warum hat er Angst, sich mit den Rechten zu identifizieren? Und wer ist er dann, wenn nicht "Rechter"? "Linker" oder was? Er soll uns das doch dann sagen und wir werden wissen, wie wir, als Wähler, uns gegen ihn verhalten müssen!

Wir interessieren uns nicht für Politiker wie die christlichen Demokraten, die "ihre Scheinwerfer nach rechts blinken, aber tatsächlich nach links abbiegen".

Natürlich ist die Situation eines "rechten" Politikers, der dem "linken" Journalisten gegenüber sitzt, nicht einfach. Und das sollte man gut verstehen und sich dementsprechend für ein Gespräch mit einem solchen "linken" Gegner, mit seinem ideologischen Gegner, sehr sorgfältig vorbereiten.

Man kann in Zukunft allen unseren Landsleuten, die AfD-Mitglieder sind, nur raten: Fordern Sie die Journalisten schon vor dem Interview auf, euch alle Fragen schriftlich vorzulegen. Lassen sie sich nicht von ihnen lenken, denken sie nicht, dass sie auf alle ihre Fragen Antworten suchen müssen – bei manchen Fragen können sie einfach antworten, dass sie keine Experten sind und wissen nicht, wie sie zu beantworten sind und deshalb ist es besser über etwas anderes zu reden. Und sagen sie, was sie sagen wollen, und nicht, was die Journalisten von ihnen hören wollen, oder was sie sogar provozieren.

Sie müssen sich immer darauf einstellen, dass vor Ihnen in der Regel ein „Gutmensch“ sitzt, ein Weltverbesserer, ein Linker, der oft auch gleichzeitig ein professioneller Lügner und Zyniker ist (nicht umsonst skandieren Menschen bei PEGIDA-Demonstrationen oft "Lügenpresse!", "Lügenpresse!"), der ein Interesse daran hat, Sie bei jedem Wort zu fangen.

Und Sie müssen sich natürlich viel bilden, und Wissen über die wahre Geschichte haben, in jedem Fall nicht die, die in Filmen und TV-Sendungen gezeigt wird.

Diese Bildung wird einige Zeit dauern, aber Sie müssen es tun, Sie sind in die Politik gegangen, Sie versprechen den Leuten, eine weiche Revolution in der Gesellschaft durchzuführen, um die Ideologie der linken Revolutionäre des Jahres 68 zu überwinden, und wenn Sie das nicht machen und wenn Sie, nach dem Sie an die Macht kommen, anfangen, sich an dieses System anzubiedern, werden die Menschen von Ihnen enttäuscht sein und Sie als die nächsten Betrüger bewerten.

Damit diese rechte, konservative Revolution erfolgreich sein kann, müsst Ihr zuerst den Leuten helfen, ihre normale Sprache wiederzuerlangen, und dafür müssen Sie selbst sich von dieser miserablen Sprache der politischen Korrektheit distanzieren.

Am Ende des Videointerviews wandte sich der Moderator wieder dem Thema des Nazismus zu – er deutete an, das bei der AfD viele Nazis sind. Darauf sagte Herdt, dass „die Russlanddeutschen den Aufstieg des Nazismus in der Partei nicht zulassen werden, dass die Rußlanddeutschen ein Rettungsring für die AfD in dieser Angelegenheit sind.“ (Meint er, dass die Russlanddeutschen nach seiner Ansicht Aufseher über die einheimischen Deutschen in der AfD sein sollen? – Von wem beauftragte Aufseher? Von den Linken?).

Und schließlich, meinte der Journalist mit dem Wort "Nazis", ganz offensichtlich Björn Höcke, der eine charismatische Figur der Partei ist, ihr patriotisches Gesicht! Gerade für ihn werden viele national-patriotische Deutsche ihre Stimme abgeben! Und was heißt das? Herdt hilft den Linken, die Partei zu spalten? (Auf jeden Fall hat er in diesem Augenblick dem Journalisten keinen Widerstand geleistet, hat ihm zugestimmt). Es stellt sich heraus, dass er den einheimischen Deutschen die Russlanddeutschen entgegensetzt? Das ist wirklich nicht das, was wir brauchen.

Es gibt Deutsche aus Russland, die jahrelang unermüdlich Schulter an Schulter zusammen mit allen Deutschen für die historische Wahrheit gekämpft haben, um den guten Namen des deutschen Volkes von Lügen und Schmutz zu reinigen, der seit hundert Jahren übermäßig auf unsere Köpfe gegossen wurde.

Einer von ihnen war der kürzlich verstorbene Boris Peters, von dem wir so nette Worte in seinem Nachruf im Bulletin der Ost-West-Panorama gelesen haben. Noch in Rußland hat er sich von allem abgesagt, sogar von seinem Posten des Fabrikdirektors und trat dem Kampf für sein Volk bei, und nachdem er nach Deutschland umgezogen war, setzte er diesen Kampf zuerst in der Deutschen Partei und dann bis zu seinem Tod – in der NPD fort.

Wir alle neigten uns in Erinnerung an diesen Mann und haben uns niemals von ihm distanziert, als er noch am Leben war!

Vielleicht hatte er in manchen Fragen nicht Recht, aber er hatte diesen harten Kern, und er stand für sein eigenes Volk und "konnte nicht anders." Und die Leute werden sich mit Dankbarkeit und Wärme an ihn erinnern.

Vielleicht gelingt es den „Linken“, die Partei Alternative für Deutschland zu verleumden sowie auch andere Patrioten dieses Landes, aber Sie haben offen dem politischen und ideologischen System der Frankfurter Schule den Kampf angesagt. Sie können nicht mit beiden flirten – mit den Patrioten und mit diesem System und dieser Ideologie. Wenn sie sich so benehmen, wird es für uns sehr schwer sein, Ihnen zu glauben!

Sie gingen in die Partei AfD und versprachen, Deutschland und das deutsche Volk in Schutz zu nehmen. Sie dürfen nicht vergessen, wofür Sie in diese Partei eingetreten sind, nicht vergessen was in der Präambel des eigenen Parteiprogramms steht: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.“ Seien Sie Ihrer großen Vorfahren würdig und versuchen Sie, diese hohe Stange zu halten, die Sie selbst gesetzt haben. Und dann werden die Leute bei ihnen sein. Gehen sie den schmalen Weg der Wahrheit und dann wird Gott mit Ihnen sein! Und wenn Gott mit Ihnen ist, wer kann gegen Sie sein?

Ich denke, dass unsere Kritik konstruktiv und freundlich war und dass unsere Worte dem Christen Waldemar Herdt, der sich verpflichtet hat das deutsche Volk und die christliche Werte in unserem Land zu schützen, einen Nutzen bringen werden. Damit wir ohne Zweifel unsere Stimmen bei der Wahl für ihn und für seine Partei geben können.

Heinrich Daub

Viktor Klassen