Die Selbstbestimmung der Völker

Veröffentlicht: Montag, 18. Dezember 2017 Drucken E-Mail

Ob Katalonien oder Tirol: Das Selbstbestimmungsrecht der Völker ist Grundrecht. Es gilt ohne jegliche Vorbedingungen und ist Staatsverfassungen übergeordnet.

Unser Autor hat sich im Südtiroler St. Pauls (Gemeinde Eppan) in einer von rund 2000 Zuhörern umjubelten Rede mit dem Freiheitswillen der Völker auseinandergesetzt.

Anlass war die alljährliche, vom Südtiroler Heimatbund (SHB) und dem Südtiroler Schützenbund (SSB) getragene Gedenkfeier für Sepp Kerschbaumer, dem Gründer des Befreiungsausschusses Südtirol (BAS), seine Mitstreiter und alle am Südtiroler Freiheitskampf der 1950er bis 1970er Jahre Mitwirkenden sowie deren Angehörigen.

In seiner Rede widerspricht er dem im Zusammenhang mit der Katalonien-Problematik immer wieder vorgebrachten Einwand, ein Volk könne das Selbstbestimmungsrecht nur dann beanspruchen, wenn sein Dasein von einer politischen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen oder sonstwie gearteten Unterdrückungssituation bestimmt werde. Dazu Reynke de Vos: „Mit Verlaub: Dies ist abwegig.“

Hier nun seine vollständige Rede:

 

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