Der einhundertste Jahrestag der russischen Katastrophe

Veröffentlicht: Sonntag, 22. Oktober 2017 Drucken E-Mail

Am 25. Oktober 1917 (nach dem damals dort geltenden Gregorianischen Kalender; heute ist dies der 7. November) ergriffen die Marxisten/Bolschewisten gewaltsam die Macht in Rußland. Die sogenannte provisorische Regierung wurde von ihnen abgesetzt.

Dieser Tag markiert den Ausgangspunkt drastischer Veränderungen auf dem gesamten Erdenrund.

Das Schicksal nicht nur des Russischen Volkes, sondern ganz Europas und auch der übrigen Welt wurde durch dieses Ereignis und seine Folgen geprägt.

Die gesellschaftlichen Strukturen, welche seit tausenden von Jahren bestanden, brachen zusammen. Gleichzeitig wurden die Grundlagen der europäischen Kultur erschüttert, vor allem die Religion und die Moral.

Dieser Putsch vom 25. Oktober 2017 führte zu weitreichenden Katastrophen in Rußland und ganz Europa: Aufruhr, Hungersnöte, Bürgerkrieg, kommunistischer Terror.

Die Politik derer, welche im ehemaligen Russischen Reich die Macht ergriffen hatten, forderte Millionen von Menschenleben. Deren genaue Anzahl wurde nie festgestellt und die Täter wurden nie dafür zur Verantwortung gezogen.

Die sogenannte Weltgemeinschaft gibt vor, die Geschichte und die Entwicklungen auf der Erde objektiv zu betrachten, aber sie versucht, die Hintergründe der Geschehnisse im Zusammenhang und in der Folge der „Oktoberrevolution“ zu verbergen.

Bis heute ist es durch diese „Weltgemeinschaft“ nicht zu einer wirklichen Verurteilung der unmenschlichen marxistischen Ideologie und des Marxismus´ gekommen. Im Gegenteil wird diese heute in den verschiedensten Masken und Erscheinungsformen auftretende Ideologie gerade in den „kapitalistischen Ländern“, die Karl Marx haßte, öffentlich propagiert und gefördert.

Aber wir nennen die Hauptverbrecher für das beispiellose Blutvergießen beim Namen – es sind: Wladimir Ulyanov-Lenin, Lev Trozky-Bronstein, Joseph Stalin-Dschugaschwili, Yakov Swerdlow, Feliz Dzerzhinsky.

Millionen Menschen wurden während des „Roten Terrors“ im ganzen Land getötet – es war eine satanische Politik der Vernichtung von Menschen, welche den Bolschewisten als uerwünscht galten.

Wir kennen viele Namen derer, die Opfer des bolschewistischen Terrors wurden, darunter bemerkenswerte Persönlichkeiten, Wissenschaftler, Dichter, Schriftsteller, Künstler, Offiziere der zaristischen Armee, die Familie des letzten Russischen Zaren...

Und dann das unüberschaubare und ungezählte Heer der Namenlosen, die einfachen Menschen, die Bauern und Arbeiter, in den Kerkern und Kellern der Tscheka grausam gefoltert, erschossen – in einem verwüsteten Land der Hungersnöte und der das Volk leiden lassenden Epidemien.

Heute gedenken wir ihrer. Ihnen allen, den unschuldigen und ungenannten Opfern des bolschewistischen, kommunistischen Systems. Nur ein kleiner Teil von ihnen und ihre Geschichte sind heute bekannt. Die meisten sind aus der Erinnerung der Welt gelöscht, waren dieser niemals zu Bewußtsein gelangt.

Wir wollen sie segnen mit unserer Erinnerung an die schrecklichen Jahrzehnte.

Schriftleitung Schutz-Brett.org

http://schutz-brett.org/3/de/aktuell/artikel-briefe/17-deutsche-beitraege/aktuell/artikel-briefe/217-oktoberrevolution-und-bolschewistischer-terror.html