Oktoberrevolution und Bolschewistischer Terror

Veröffentlicht: Dienstag, 24. Oktober 2017 Drucken E-Mail

Vor hundert Jahren fand mit Beginn am 25. Oktober 1917 in Rußland unter ungeheurem Morden und Blutvergießen die sogenannte Oktoberrevolution statt. Es war keine aus dem Volk entstandene Revolution, sondern sie folgte und entstand gemäß einer von langer Hand geplanten Agenda, mit komplexen Verstrickungen im Hintergrund und Geldgebern aus der internationalen Hochfinanz.

Heute ist die bolschewistische UdSSR Geschichte, doch der ungeheure Einfluß nunmehr als Betreiber der Errichtung einer "Neuen Weltordnung" agierender überstaatlicher Hintergrundmächte, welche damals federführend den Bolschewismus betrieben, er ist es nicht! Im Gegenteil, dieser Einfluß ist für die Welt und ihre Völker bedrohlicher und verderblicher als jemals zuvor. Denn jene international operierende Überstaatlichkeit hat ihren alles beherrschenden Einfluß auf die Politik, die Medien, die Justiz und alle maßgeblichen Stellen seither immer weiter ausgebaut. Heute durchzieht er alle Institutionen und den gleichgeschalteten Einheitsbrei der politischen Parteien, bestimmt die Darstellung der Geschichte sowie der aktuellen Geschehnisse ganz nach den Interessen der Strippenzieher im Hintergrund, hat die Medien in der Hand, die treffend so bezeichnete Lügenpresse, und steuert deren nicht zum Informieren, sondern zum Desinformieren und zum Manipulieren der Menschen veröffentlichte "Berichterstattung".

 

Was aber die UdSSR und ihr Schicksal anbelangt, so mußte diese auch daran scheitern, weil wohl kaum ein Volk der Welt aufgrund seiner Mentalität ungeeigneter ist für die Ideologie des Bolschewismus´ und seine Konzepte als das beharrliche, traditionsverbundene Russische Volk. Deshalb plante die Sowjetunion auf dem Höhepunkt ihrer Macht, diesen Bolschewismus mit militärischen Mitteln über ganz Europa und seine Völker zu verbreiten. Das Ziel war zunächst deren Unterjochung und dann die Unterjochung der ganzen Welt.

Wladimir Bogdanowitsch Resun, besser bekannt unter seinem Autorennamen Victor Suworow, beschreibt in seinen Büchern, für mich überzeugend belegt, daß die Sowjetunion die gewaltige militärische Übermacht ihrer Roten Armee bereits zum Angriff zum Überrennen Europas formiert hatte, als sich die Wehrmacht des Deutschen Reiches dem mit einem nach Resun Präventivschlag im letzten Moment entgegenwarf.

Bemerkenswert für die damaligen politischen Vorgänge ist in jedem Fall, daß England und Frankreich ihre Kriegserklärung gegenüber dem Deutschen Reich damit begründeten, daß dessen Wehrmacht in Polen einmarschiert war.

Als aber die Rote Armee nur zweieinhalb Wochen später von Osten kommend in Polen einmarschierte, da blieb die Kriegserklärung Englands und Frankreichs an die Sowjetunion aus!

Sie blieb ebenso aus, als die Bolschewisten Finnland überfielen, als sie unter Hinrichtungsmassakern und massenafter Verschleppung ungezählter Menschen Estland, Litauen und Lettland annektierten.

Mehr noch:

 Die Briten sowie die USA verbündeten sich mit den Bolschewisten, während in der Sowjetunion und in den von ihr überfallenen und besetzten Ländern Stalins Mordmaschinerie auf Hochtouren lief!

Mit dieser angloamerikanischen Unterstützung konnte die Rote Armee unter fürchterlichsten Verbrechen, einschließlich mindestens 2 Millionen vergewaltigter und oftmals auf bestialische Weise massakrierter deutscher Frauen, trotz verzweifelten Abwehrkampfs der Wehrmacht bis über die Elbe nach Westen vordringen und den Macht- und Terrorbereich des Bolschewismus auf dieses Gebiet ausdehnen.

Im Zuge und Gefolge dessen geschah auch der größte und grausamste Vertreibungsvölkermord der Geschichte, an 15 Millionen Deutschen aus den Ostgebieten des Reiches. Aus den Ostgebieten des Reiches, welche diesem bis heute völkerrechtswidrig als Staatsgebiet entrissen sind.

Über dem in Trümmern liegenden Deutschen Reich zerbrach die Allianz der Siegermächte und mündete in den Kalten Krieg. Doch hatte das in diesem erschütternden Ringen militärisch unterlegene Deutsche Reich die Sowjetunion dabei so geschwächt, daß dem bolschewistischen Bestreben zur Unterjochung ganz Europas und schließlich der Welt für alle Zeit der Stachel gezogen war.

Wie folgenreich diese Schwächung war, zeigt sich auch darin, daß die Weltmacht Sowjetunion später trotz größter Anstrengungen nicht in der Lage war, das ihr gegenüber militärisch unbedeutende Afghanistan zu besiegen.

Gleiches gilt für die USA.

Auch diese scheiterten in Afghanistan, als sie nicht mehr wie noch im Krieg gegen das Deutsche Reich und Volk in einer Allianz mit der Sowjetunion standen, nachdem ihre Army vorher schon das kleine, von ihr überfallene und mit abscheulichen Kriegsverbrechen überzogene Vietnam gleichsam wie geprügelte Hunde fast schon fluchtartig verlassen mußte.

Allerdings: Das Muster der bolschewistischen Sowjetunion läßt sich heute in den Formen des Konzepts einer "Neuen Weltordnung" wiedererkennen.

Die Bolschewisten hatten sich und ihrer Tyrannei nicht nur das Russische Volk unterjocht, sondern auch die anderen Völker der gewaltigen Landmasse ihres Machtbereiches. Sie hatten diese, ihrer Selbstbestimmung und Freiheit beraubt, gewaltsam und unter Zwang in einer UdSSR zusammen- und eingeschlossen.

Und auch das Konzept der "Neuen Weltordnung" sieht die Auflösung selbstbestimmter, der Souveränität des jeweiligen Volkes unterliegender Nationalstaaten in der von einer Nomenklatura von Kommissaren über die Köpfe und die Mitsprache der Menschen hinweg zentral gelenkten Großdiktatur vor - mit völlig gleichgeschalteten, sich nicht voneinander unterscheidenden politischen Parteien, mit völlig gleichgeschalteten Medien und mit einer gleichgeschalteten, "politisch korrekten" Vorgabe dessen, was die Menschen zu denken, oder jedenfalls zu äußern haben, bzw. nicht äußern dürfen.

Es gibt nachdenkliche Stimmen, welche es für möglich halten, daß die Sowjetunion zugunsten dieser "Neuen Weltordnung" aufgelöst wurde. Denn, so sagen diese, solange es die UdSSR gab, mußte sich der "Westen" als das bessere, das freiheitliche, das "humanere", das "demokratische" Konzept von der UdSSR und den anderen Ostblockländern abheben.

Solange der "Westen", zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung, gegenüber dem Ostblock den die Freiheit verteidigenden "Demokraten" mimen mußte, konnte die längst in der Schublade liegende Agenda zur Errichtung einer nicht nur räumlich noch viel weiter als die Sowjetunion gehende Mega-Diktatur der "Neuen Weltordnung" nicht umgesetzt werden.

Das wäre der tatsächliche Grund, weshalb die UdSSR von den überstaatlichen Drahtziehern der "Neuen Weltordnung" ihrer Auflösung anheimgestellt wurde.

Entsprechendes gälte demnach für den Untergang der DDR. Auch da wären die dortige Bürgerrechtsbewegung, die Montagsdemonstrationen - die freilich ihren Wert gehabt hätten und viel Herzblut der Akteure aufboten - nur Begleitmusik und Staffage zum Zwecke der Inszenierung von etwas gewesen, das von der nämlichen überstaatlichen Hintergrundmacht längst beschlossene Sache war.

Hier würde analog zum Verhältnis des "Westens" zur UdSSR gelten: Solange die BRD sich gegenüber der DDR als das bessere, das "freiheitliche" und "demokratische" Deutschland abheben mußte, konnte man in der BRD nicht die dort heute unbestreitbar herrschende Kriminalisierung und auch die immer mehr zunehmende Verfolgung dissidenter Äußerungen sowie die sich stetig ausbreitende Zensur durchführen. Das wäre gemäß dieser Einschätzung der wahre Grund für das Verschwinden der DDR gewesen.

Denn hätten die heute in der BRD herrschenden Verhältnisse der Zensur, der Überwachung, der politischen Bevormundung, der völligen Gleichschaltung der Medien und vor allem auch der Verfolgung mißliebiger Andersdenkender wegen deren Äußerungen hier bereits in den 1980er Jahren geherrscht, dann hätten sich die Deutschen der DDR bestimmt nicht dafür erwärmen lassen, die Vorteile der DDR, etwa im sozialen und Bildungsbereich wie beim volksgemeinschaftlichen Zusammenhalt, aufzugeben, um sich dafür eine Zensur, eine Gleichschaltung der Medien, eine Einschränkung der Meinungsfreiheit und eine politische Verfolgung wegen den Herrschenden mißliebiger Äußerungen einzuhandeln, oftmals noch schlimmer als es damals in der DDR gewesen war.

Daß die in ihrer Unverhältnismäßigkeit nicht nachvollziehbare Verfolgung dissidenter Äußerungen in der heutigen BRD keine Behauptung von "Verschwörungstheorikern" ist, sondern Realität, beweist gerade auch mein Fall, der ich diese Zeilen schreibe: Ich wurde als Nichtstaatsangehöriger der BRD gewaltsam und, obwohl dies ein mit empfindlicher Haftstrafe bewehrter Rechtsbruch ist, unter Falschdeklaration und ohne Feststellung meiner Identität durch ein gültiges Ausweisdokument somit illegal aus dem Ausland in die BRD verbracht und hier dreieinhalb Jahre lang als deren politischer Gefangener in schwerer Weise meiner Freiheit beraubt.

Dies nicht etwa wegen Mord, Raub oder Totschlag, sondern einzig und allein wegen des Vorwurfs zu jenem Zeitpunkt bereits neun Jahre(!) und länger zurückliegender völlig gewaltloser dissidenter Äußerungen!

Die menschenräuberische Verschleppung eines Andersdenkenden, eines Nichtstaatsangehörigen aus dem Ausland, allein wegen des Vorwurfs des Äußerns unerwünschter Ansichten - so etwas hat es allerdings noch nicht mal in der DDR gegeben. Soll das denn die "Demokratie" sein und der "freiheitliche Rechtsstaat", zu welchen das Deutsche Volk 1945 angeblich "befreit" wurde und in deren Sinn 1989 die Mauer gefallen sein soll?

Ich, der in dieser "Demokratie" unter schwersten Rechtsbrüchen ausgerechnet durch die Justiz dreieinhalb Jahre lang als politischer Gefangener meiner Freiheit beraubt wurde, einzig und allein wegen gewaltloser dissidenter Äußerungen, bin jedenfalls der Meinung, daß Demokratie und ein freiheitlicher Rechtsstaat etwas anderes sein sollten als das, was sich hier abspielt.

Wenn wir heute also zusammen mit unseren rußlanddeutschen Kameradinnen und Kameraden als Teil EINES Volkes - des DEUTSCHEN VOLKES - in Verbundenheit mit dem Russischen Volk der lange, furchtbare Jahrzehnte andauernden Schrecken der bolschewistischen Oktoberrevolution und deren Folgen gedenken, wenn wir der Millionen von Opfern dieses Grauens gedenken, dann müssen wir uns dabei auch dessen bewußt sein, daß diese Ideologie mit dem Untergang der UdSSR und des Ostblocks offensichtlich keinesfalls überwunden wurde, sondern daß sie heute in der Erscheinungsform einer von überstaatlichen Mächten zu errichten betriebenen "Neuen Weltordnung" noch viel gefährlicher, heimtückischer und völkervernichtender werden könnte, als es dieselbe Ideologie in ihrer Erscheinungsform des Bolschewismus´ gewesen war.

Diese Bedrohung soll uns jedoch nicht verzweifeln lassen und zur Wehrlosigkeit einschüchtern. Es gibt ein Mittel dagegen - dieses besteht darin, uns nicht von Zensur und einem auf totale Gleichschaltung angelegten Gesinnungsterror einschüchtern zu lassen, sondern unseren Standpunkt ohne Scheu offen zu vertreten. Den Standpunkt, daß wir keine Wiederkehr des Bolschewismus in Form einer "Neuen Weltordnung" wollen, daß wir nicht in einer wie die UdSSR von Kommissaren als Diktatur ohne Mitbestimmung der Menschen und Völker geführten "EUdSSR" leben wollen, sondern in einem Europa der Vaterländer einander freundschaftlich verbundener, aber jeweils von ihrem angestammten Volk als Souverän selbstbestimmter Nationen. Wozu es vor allem wichtig ist, diese Völker als solche zu erhalten!

Wenn wir die Lehren aus der Oktoberrevolution und ihren Folgen begriffen haben, dann sollte es uns und den Völkern Europas doch gelingen, zu verhindern, daß das, was mit der UdSSR untergegangen war, nicht noch viel schlimmer aufersteht: als "Neue Weltordnung" und als "EUdSSR".

Gerhard Ittner

Nürnberg, im Oktober 2017